Drink Drank Drunk

Obst und Gemüse sind gesund. Obst und Gemüse sind Pflanzen. Whiskey, Bier, Rum, Gin und sämtliche Spirituosen dieser Welt macht man aus Pflanzen. Ergo: Ein regelmäßiger Rausch ist gut für die Gesundheit.

Und weil vor allem Frauen auf ihre Gesundheit achten: Eine allgemeingültige vierstufige Skala zur Klassifizierung des Alkoholpegels der Münchner Damenwelt unter Zuhilfenahme der internationalen Blumenszene mit dem Titel:

“Von Vorstadtproletin bis Schickeria-Groupie. Beim Kotzen sind sie alle gleich.”

1. Der unschuldige Enzian „ich blüh’ nicht blau“

Du hast noch nie verstanden, was die anderen an diesem Zeug nur finden und warum dich der Barmann nach deiner ersten Bestellung – „Habt ihr auch Fencheltee?“ – ignoriert. Du bleibst lieber bei Sinnen. Am Ende des Abends hast du zwar keine neuen Freunde gefunden, aber kennst nach intensivem Studium der Karte sämtliche Preise. Mit und ohne Mehrwertsteuer.

2. Das blassblaue Veilchen „Nur ein Hugo!“

Nach einer anstrengenden Woche hast du schonmal eine Belohnung verdient. Ein Hugo mit deinen liebsten Mädels in der schnuckligen Lounge ums Eck. Okay zwei. Bei drei ist aber wirklich Schluss. Ab dem vierten wirst du sentimental und denkst an deinen Ex. Zumindest so lange bis das fünfte Gläschen dich dazu bringt deinen Rock höher zu ziehen und kichernd den obersten Knopf deiner Bluse zu öffnen. Los, Mädels wir ziehen weiter. Ich war schon zu lang nicht mehr in der ZeroEightNine-Bar.

3. Die wilde Venus-Fliegenfalle

Yeah, Baby! Party-Action-Eskalation. Wuhuuuuuuu. Dein Outfit beschert dir in der Bar und nachher im Club Gin Tonic, Moscow Mule und Cuba Libre for free. Leider entwickelt sich deine Eleganz dabei umgekehrt proportional zu deinem Pegel.
Dein Gedanke: Ich überlasse nichts dem Zufall. Heute kann ich jeden Kerl haben!
Die Realität: Roulette. Du drehst dich auf der Tanzfläche im Kreis und fällst zufällig einem aknegeplagten Maschinenbau-Erstsemester in die Arme.
Der kann sein Glück kaum fassen. Mama wird die Kotzeflecken auf der Hose schon rausbekommen. (alternativ: gut, dass er die imprägnierte Funktionshose anhat. )

4. Das verwegene Vergiss-Mein-Nicht

„Dieser Zug endet hier. Sänk u for träwelling wis Deutsche Bahn“. Oh Mist, du bist in der S-Bahn eingeschlafen. Naja, passiert den besten.
Drei Erkenntnisse als du aussteigst:
1. Es ist Montag.
2. Barfuß laufen soll eh viel gesünder sein.
3. A gscheide Brezn gibt’s in Leipzig sicher ned.

Alternative:
„Please bring your seats in an upright position for landing. We’re reaching Ibiza Airport in about 10 Minutes“
– Oh.

published on “Königlich Bayerischer Bildungsadel”
https://www.facebook.com/Bayerischer.Bildungsadel

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